Naturgefahren Gletscher
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Liste der Gletscher

 

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Gutzgletscher,  Grindelwald  (BE)

Gefahren:  

 

LK 1:25'000:  

1229

Länge:  

0.40 km  

Höhenlage:  

3360 - 3060 m

Fläche:  

0.15 km2  

Neigung:  

37o  (75%)

Detaillierte Angaben zum Gletscher (PDF-Format)

Schadenpotential:

Strasse und Wanderweg von Grindelwald zur Grossen Scheidegg

 19. September 1924

Durch Eisschlag wurden im unteren Lauchbühl sieben Stück Grossvieh erschlagen und drei Stück schwer verletzt. (Lawinenkataster des Berner Oberlandes)

 Juni 1927

Kurz nach der Alpauffahrt auf Loichbiel wurden von grossem Eisschlag 12 Stück Grossvieh erschlagen. Zuvor fanden einige kleinere Ereignisse statt. (Lawinenkataster des Berner Oberlandes)

 4./5. Mai 1935

Vier Alphütten wurden ``Im unteren Loichbiel'' durch den Luftdruck einer Eislawine zerstört. (Lawinenkataster des Berner Oberlandes)

 August 1957

Nach wiederholten kleineren Eisabstürzen wurde bei einem grossen Eisabsturz dürres Heu auf Brandsegg durch Eisstaub nass. (Lawinenkataster des Berner Oberlandes)

 31. August 1967

Lawinenschnee auf dem Viehweg von Wyssenschritzen. (Lawinenkataster des Berner Oberlandes)

 Sommer 1970

Scheune ``Im unteren Loichbiel'' beschädigt, Waldschäden zwischen ``Oberen Lauchbühl'' und ``Unteren Loichbühl'' und an der rund 300 m nördlich gelegenen Geländerippe. (Lawinenkataster des Berner Oberlandes)

 2. April 1975

Eine Eislawine verstösst zwei Alpenhütten und zerstörte einen Stall. Zwischen oberem und unterem Lauchbühl wurden viele Bäume gebrochen oder geworfen, ca. 80-100 m3 Holz.

 Sommer 1988

Weidende Rinder erschlagen. (Lawinenkataster des Berner Oberlandes)

 5. September 1996

Zwei ausserordentliche grosse Eislawinen stürzten vom Gutzgletscher ab (um ca. 15 Uhr und 21 Uhr) und drangen bis zur Strasse Grindelwald/Grosse Scheidegg vor. Drei Personen wurden verletzt. (VAW, 1997; SLF Gutachten G97.18; Tages-Anzeiger, 7./8.9.1996)

 14. August 1999

Grosser Gletscherabbruch, der sich in Staub- und Fliesslawine verwandelte. Abbruchmasse zirka 30'000 m3. (Der Bund, 16.8.1999)